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Die Tatsache der Auferstehung

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Ist Jesus Christus wirklich auferstanden? „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich … Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten, und der Erstling worden unter denen, die da schlafen.“ 1.Korinther 15, 14.20 „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich … Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten, und der Erstling worden unter denen, die da schlafen.“ 1.Korinther .15,14.20.
Vor fast 2000 Jahren geschah etwas, das so dramatisch war, das nicht nur einen tiefen Einfluss auf das Leben der Menschen hatte, die in direktem Zusammenhang zu diesem Ereignis standen, sondern das die ganze Weltgeschichte maßgeblich veränderte und den Glauben von Millionen Christen durch alle folgenden Jahrhunderte prägen sollte: Das leere Grab Jesu und seine Auferstehung! Bis in unsere heutige Zeit rätseln Wissenschaftler und titulieren moderne Zeitschriften und Magazine, meist um die Osterzeit die Frage, was tatsächlich damals vor 2000 Jahren in Jerusalem geschah. Das leere Grab Jesu hat offensichtlich auch nach über 2000 Jahren an Brisanz nichts verloren und wirft Fragen auf.

Was geschah mit dem Leichnam? Hat Jesus vielleicht die Kreuzigung überlebt? Oder wurde sein Leichnam von den Jüngern heimlich aus dem Grab entwendet? Oder ist Jesus Christus wirklich von den Toten auferstanden? Wie kam es dazu, dass die kleine Schar von Jüngern Jesu, die sich eben noch nach der Kreuzigung Jesu aus Angst vor den Juden versteckte, wenig später zu einer derart eifrigen Missionsgemeinde entwickeln konnte, die nun sogar plötzlich bereit war, ihr Leben unter schlimmsten und erbittertsten Verfolgungen für diesen Jesus zu riskieren?

Wir wollen einmal auf Spurensuche gehen, die Umstände beleuchten und die uns zugänglichen Fakten zusammentragen. Dabei wollen wir nicht nur Jesus selbst, sondern auch seine Freunde und Feinde gleicher Maßen zu Wort kommen lassen um herauszufinden, ob es vernünftig ist, an eine Auferstehung Christi zu glauben.

Jesus selbst sagte seinen Jüngern sowohl seinen Tod als auch seine Auferstehung voraus:

„Sieh, wir ziehen hinauf gen Jerusalem, und des Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten überantwortet  werden; und sie werden ihn verdammen zum Tode. Und werden ihn überantworten den Heiden, zu verspotten, und zu geißeln und zu kreuzigen; und am dritten Tag wird er wieder auferstehen.“  Mt.20,18.19

Stellen wir uns einmal vor, wir würden unseren Freunden erzählen, wann und wie wir sterben werden und dass wir nach drei Tagen wieder auferstehen würden! Welche Folge hätte diese gewaltige und gewagte Behauptung? Kein Mensch würde uns wohl ernst nehmen.  Welch eine Vermessenheit wäre es von Jesus gewesen, so zu reden und zu erwarten, dass die Menschen ihm Glauben schenken und weiter bei ihm bleiben - es sei denn, er war sich seiner Sache hundertprozentig sicher. Kein Stifter irgendeiner Weltreligion hat je etwas Derartiges und Unglaubliches von sich behauptet. Hätte Jesus den Jüngern hier etwas vorgetäuscht, weil er vielleicht von einer krankhaften Idee beseelt war - wie mancher meinen mag - hätte er vermutlich spätestens angesichts seiner Auspeitschung und der Qualen am Kreuz um Gnade gefleht und seine Äußerungen widerrufen. Aber die Bibel berichtet, dass er gefasst  und „stumm wie ein Lamm“ seine Verurteilung bis zum Tod am Kreuz ertrug. So erhaben wie Jesu Leben, sein Charakter und seine Lehre waren, so erhaben war auch sein Tod.  Zu glauben, dass Jesus seine Jünger belogen hätte, steht im völligen Widerspruch zu der geistlichen Größe und Erhabenheit seines ganzen Auftretens. Kein Mensch vor oder nach Jesus hat solche tiefen Lehren der Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe verkündet, wie Jesus.

Noch eine andere Tatsache unterstützt die Glaubhaftigkeit Jesu: Über 300 Vorhersagen erfüllten sich buchstäblich im Leben Jesu Christi. Diese Vorhersagen über Jesu Leben, seinen Geburtsort und wann er geboren werden würde, seine Abstammung, sein Wirken und Tod, aber eben auch seine Auferstehung - all das  wurde Jahrtausende und Jahrhunderte vor seinem Erscheinen bereits durch die Propheten Gottes im Alten Testament ausgesprochen! Jesus Christus konnte diese Vorhersagen nicht aus sich selbst heraus erfüllen. Die Vorhersage Jesu über seine eigene Auferstehung passt sich damit in das Gesamtgefüge der Prophezeiungen der Bibel nahtlos ein.

Wie dachte die Familie Jesu über ihn und die Auferstehung?  InJohannes 7,5 erfahren wir nüchtern: „Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“  Wo aber finden wir Jesu Familie nach den Geschehnissen der Kreuzigung, nach seiner Auferstehung und Entrückung? Wir finden sie mit den Jüngern versammelt, betend auf den Heiligen Geist wartend! Was war geschehen? Waren sie plötzlich doch gläubig geworden? Und wenn ja, warum oder wodurch?  Die Antwort finden wir in 1.Korinther 15,7 und 8! Dort heißt es, dass Jesus nicht nur dem Jakobus erschienen war, sondern auch den Aposteln! Die Familie Jesu hatte offensichtlich eine so einschneidende Erfahrung gemacht -wie auch die übrigen Jünger - die sie zu völlig überzeugten Gläubigen werden ließ: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden…!“ Lukas 24,34

Es ist schon sehr interessant festzustellen, dass die Bibel ganz objektiv nicht nur den Unglauben oder Kleinglauben der Familie Jesu beschreibt, sondern auch den der Jünger. So erfahren wir in Markus 9,9-10, dass sich die Jünger die Frage stellten:„Was ist das: aus den Toten auferstehen?“ Joh.20,9 Überhaupt beschreibt die Bibel die Jünger als sehr ängstliche Geschöpfe. Aus Furcht versammelten sie sich nicht nur hinter verschlossenen Türen, sie flohen auch als Jesus gekreuzigt wurde Mt. 26,56 und verleugneten ihn - wie Petrus Mark. 14,72 .  Aber sie waren nicht nur furchtsam, sie waren auch Zweifler Mt.28,17; Joh.20,25 . Sie erschraken auch, als sie den auferstandenen Herrn sahen, denn sie dachten, sie sähen einen Geist! Aber was geschah dann? Jesus ließ sich von ihnen berühren und er aß mit ihnen. Ihre Feststellung, nachdem Jesus ihnen allen und nicht zuletzt 500 weiteren Zeugen in Jerusalem erschienen war, war folgende wunderbare und unfassbare Wahrheit: „Der Herr ist wirklich auferweckt worden!“ Dies war offensichtlich das „Schlüsselerlebnis“, das dieser kleinen ungläubigen und furchtsamen Schar verhalf, zu einer der mächtigsten religiösen Bewegungen heranzuwachsen! „Diesen Jesum hat Gott auferweckt; des sind wir alle Zeugen.“ Apg. 2,32

Nur ein gewaltiges, tatsächliches Wunder konnte solch einen tiefen Wandel in ihnen allen vollziehen. Ihr ganzes Verhalten zeugte von Furcht und Selbsterhaltungstrieb. Die Jünger dachten, dass mit Jesu Tod alles vorbei und zu Ende wäre! Das letzte, was sie erwartet hatten, war die Auferstehung Jesu! Wie hatten sie doch gezweifelt, als sie von Maria Magdalena erfahren hatten, dass Jesus auferstanden und das Grab leer sei! Aber nun waren sie selbst Zeugen der Auferstehung geworden.  

Die Tatsache der Auferstehung im Hinblick auf die überwältigende Zahl von mehr als 500 Augenzeugen in Jerusalem 1.Kor.15,6 , ließ Paulus aussprechen: „Denn wir sind nicht klugen Fabeln gefolgt, da wir euch kundgetan haben die Kraft und Zukunft unseres Herrn Jesu Christi, sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen!“ ( 2.Petrus 1,16 Paulus und die anderen Apostel waren sich darüberhinaus durchaus ihrer hohen ethischen Verantwortung vor Gott und Menschen bewusst, keine Lügen oder Märchen zu verbreiten: „Darum leget die Lüge ab und redet die Wahrheit ein jeglicher mit seinem Nächsten…“Eph.4,25

Wie sah es nun mit den Feinden Jesu Christi aus? Ohne Zweifel war Jesus sowohl für die Juden als auch für die Römer ein geistlicher wie auch politischer Unruhefaktor, und diesen Unruhefaktor wollte man um jeden Preis beseitigen.  Die Römer folgten dem „Volksentscheid“ der Juden und Jesus wurde zum Tode am Kreuz verurteilt - eine der grausamsten und brutalsten Tötungsmethoden. Zuvor aber ließ man ihn mit dem „flagrum“, einer Peitsche, an der Metallteile und Tierknochen befestigt waren, auspeitschen. Um seinen Tod sicherzustellen, wurde schließlich noch ein Speer in seine Seite gestochen. Nach seinem Tod am Kreuz wurde schließlich ein gewaltiger tonnenschwerer Fels vor das Grab Jesu geschoben, der Stein mit einem römischen Siegel versehen und eine römische Wache (mind. 4 bis 16 Mann) vor das Grab gestellt!

Trotzdem meinen manche Kritiker, dass Jesus vielleicht diese Torturen überlebt und sich selbst aus dem Grab befreit habe. Aber war es für Jesus überhaupt möglich, die Folter und letztlich die Kreuzigung und die damit verbundenen Torturen zu überleben? Wie soll es für den schwerverletzten Jesus möglich gewesen sein, einen 1-2 Tonnen schweren Stein beiseitezuschieben und sich unbemerkt an den römischen Wachposten vorbei zu schleichen? Auch die Jünger, von denen wir festgestellt haben, dass sie weder an die Auferstehung glaubten und noch dazu sehr furchtsam waren, hätten den Mut gehabt, die römischen Wachen anzugreifen und Jesu Leichnam zu rauben. Heimlich hätten sie den Leichnam - angesichts der römischen Wache - jedenfalls niemals entwenden können. Selbst der größte Kritiker müsste hier eigentlich angesichts dieser Tatsachen verstummen. Mindestens ein römischer Soldat war Zeuge seines Todes Mark.15,39 . Auch Pontius Pilatus ließ sich versichern, dass Jesus tot war (Mk.15,44-45). Mit dem Fels vor seinem Grab und der römischen Wache davor, taten die Römer offensichtlich alles ihnen Mögliche, um der Sache um Jesus endgültig ein Ende zu bereiten. Aber das Undenkbare, völlig Unvorstellbare für alle - sowohl für die Jünger als auch für die Feinde Christi, geschah! Das Grab Jesu war am dritten Tag leer!

Weil sich auch die Hohepriester der Juden diese Tatsache nicht erklären konnten, rieten sie den Römern zu einer Lüge: „Saget: Seine Jünger kamen des Nachts, und stahlen ihn, dieweil wir schliefen.“ Mt. 28,13 Sowohl die Römer als auch die Hohepriester der Juden hatten keine Erklärung für das leere Grab. Wenn sie der Meinung waren, dass die Jünger den Leichnam hatten, warum wurden die Jünger dann nicht aufgefordert, ihn wieder herauszugeben? Es mangelte ihnen offensichtlich an Beweisen Apg. 25,6-7 . Folgendes ist dabei bemerkenswert: Eine Widerlegung des leeren Grabes hätte dem Christentum sofort den Todesstoß verpasst, aber stattdessen waren auch die Römer und Juden beweis- und sprachlos.  Und so gibt den Kritikern bis in unsere heutige Zeit das leere Grab Jesu Rätsel auf. Trotz genügender Beweise und hunderter Zeugenaussagen, die vor jedem weltlichen Gericht sogar Beachtung finden würden, verwerfen viele den Glauben an die Auferstehung.

Eines aber steht fest: Das Christentum oder die Auferstehung Jesu stehen und fallen gemeinsam. Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren! Die Auferstehung ist das Fundament im christlichen Glauben - so wie Paulus es formulierte:

„Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich… Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten, und der Erstling worden unter denen, die da schlafen.“  1.Kor.15,14.20.

Jesus sagte: „Selig sind, die nicht sehen, und doch glauben!“ (Jh. 20,29) Mögen auch wir zu dieser persönlichen Erkenntnis und Erfahrung gelangen wie auch die Jünger:

 „Der Herr ist wirklich auferstanden!“ AMEN


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Klicks: 656 | Veröffentlicht am 20.04.2015

 
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